2008-10-03_10 Intermeet 2008/London to Berlin

Freitag, den 03.10.2008:

Aufbruch am smart Center Hannover-Garbsen Richtung London über Hoek van Holland-Harwich mit der Stena Line für die deutschen Teilnehmer, die die Fahrt ab London mitmachen wollten. Am Autohof A30/B70 wurden Sandra und Carsten aus Lingen in unseren kleinen Konvoi noch aufgenommen.



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Samstag, 04.10.2008:

Nach einer etwas stürmischen Überfahrt mit Windstärken um 7 bis 8, in Böen bis 9, haben wir gegen 04.00 Uhr morgens Harwich erreicht. Gemerkt haben wir davon nichts, weil wir alle noch seelig in unseren Betten schliefen und erst gegen 05.30 Uhr geweckt wurden. Die Besatzung hatte die Zeit genutzt, die Fracht zunächst auszuschiffen.

Unser Ausschiffen begann um 06.30 Uhr (Ortszeit). Nach dem Paßkontrolle ging es zunächst zu Morrissons in Harwich, wo uns unser Freund Jace mit seiner Tochter Caitlin erwartete. Wir haben uns lange nicht gesehen und uns wirklich sehr gefreut, Jace und Caitlin endlich wiederzusehen.

In Harwich erfolgte auch die Übergabe der von Italien aus um die Welt reisenden Lampe an die deutsche Delegation, um die Lampe zurück auf den Kontinent zu bringen.

Es war kalt und ungemütlich. Deswegen brachen wir alsbald Richtung Brooklands auf, wo wir uns am Clubhaus des dortigen Museums mit den anderen Teilnehmern der Fahrt treffen sollten.

Unsere englischen Freunde haben es tatsächlich geschafft, die Museumsleitung in Brooklands davon zu überzeugen, uns auf die historische Piste zu lassen, wo wir natürlich die dort versammelten Fahrzeuge der Teilnahme unserer Fahrt von London nach Berlin ausgiebig fotografieren konnten. Auch der anschließende Rundgang im Museum war wieder hochinteressant.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann in Richtung London und bezogen unser bescheidenes Nachtquartier im Travelodge Heston Eastbound an der M4. Das war natürlich nicht das Adlon und manche Jugendherberge hat einen höheren Standard, aber es war trocken und sauber, die Betten waren in Ordnung, verkehrsgünstig gelegen und preisgünstig war das Motel obendrein. So what...?

Den Abend verbrachten wir bei einem gemeinsamen Dinner in einem Harvester-Restaurant nicht allzu weit entfernt. Die angedachte anschließende Parkplatzparty mußte wegen des schechten Wetters leider ausfallen.



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Sonntag, 05.10.2008

Sonntag hieß es früh aufstehen! Um 12 Uhr ging unsere Fähre ab Dover und wir mußten spätestens eine Stunde vor Abfahrt zum Einschiffen am Fährhafen sein. Vorher wollten wir ja auch noch ins Londoner Zentrum, um aus dem Event ein richtiges London 2 Berlin zu machen.

Unter der Führung von coolfart und nach einigen Irrungen und Wirrungen, insbesondere vorm Buckingham Palace, ausgelöst durch die Polizei, versammelten wir uns schließlich am Themseufer direkt am Houses of Parliaments. Leider war das Wetter äußerst bescheiden - es wurde auch den ganzen Tag nicht besser - und die Zeit knapp, so daß wir nach einem kurzen Aufenthalt wieder Richtung Dover aufbrachen.

Nach einer wieder etwas rauhen Überfahrt und der Ankunft in Dünkirchen trennte sich unsere Gruppe, um am Abend auf unterschiedlichen Wegen, aber nahezu zur gleichen Zeit unser Hotel in Osnabrück zu erreichen.



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Montag, 06.10.2008

Der Tag begann mit einem Empfang im smart Center Osnabrück, wo wir zum Frühstück eingeladen waren.

Nach interessanten Gespächen auch mit der Centerleitung ging es dann weiter nach Berlin. Dort angekommen, hatten zumindest wir dann auch die Nase voll vom Fahren. Wir wollten nur noch etwas essen, etwas trinken, etwas klönen und uns alsbald lang machen...



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Dienstag, 07.10.2008

An diesem Tag stand Sightseeing auf dem Programm, und zwar ausgiebig.

Um 10.00 Uhr erwartete uns unser Reiseführer für die Stadtrundfahrt vor dem Hotel und wenig später traf auch unser Bus ein. Mit Erläuterung in Deutsch und Englisch ging es sodann auf eine rund dreistündige Busrundfahrt durch Berlin, in deren Verlauf wir wohl alle Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekamen. Am Brandenburger Tor und der Replika des Checkpoint Charlie wurde gestoppt, damit wir uns hier die Füße vertreten und auch etwas mehr aus der Nähe sehen konnten.

Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Wasser. Mit einem Boot ging es auf die Stadtrundfahrt mit einer etwas anderen Perspektive auf die Sehenswürdigkeiten Berlins. Die Fahrt führte uns über die Spree zum Landwehrkanal mit seinen gefährlich niedrigen Brücken und wieder zurück auf die Spree zu unserem Ausgangspunkt am Anleger Reichstagsufer/Friedrichstraße.

Abend gingen wir dann lecker italienisch essen. :-)



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Mittwoch, 08.10.2008

Ein Tag mit vielen äußerst gegensätzlichen Eindrücken...

Wir begannen morgens mit einem Besuch des Meilenwerks. Der Besuch des Meilenwerks hat sich gelohnt. Es ist einfach überwältigend zu sehen, was für automobile Kostbarkeiten dort geparkt sind oder aber von dem im Meilenwerk ansässigen Gewerbe gewartet, restauriert und auch gehandelt werden. Wir haben Autos zu sehen bekommen, die wir bis dahin allenfalls von Fotos kannten, wie beispielsweise gleich 2 von nur 250 gebauten Porsche 959, einen Ferrari Enzo, Aston Martin DB7 Zagato, Maserati Ghibli Cabrio, Jaguar XJ220, Aston Martin Lagonda und und und... Daneben waren auch reichlich Vorkriegsklassiker bzw. Autos aus der Zeit unmittelbar nach dem Krieg anzusehen. Das schöne am Meilenwerk: der Eintritt ist frei

Vom Meilenwerk fuhren wir nach Sachsenhausen zu einer Führung über das Gelände des ehemaligen dortigen Konzentrationslagers aus der Nazizeit.

Die vom Meilenwerk mitgebrachte Freude und Beschwingheit wich sehr schnell tiefer Betroffenheit und allgemeiner Bedrückung bei allen Teilnehmern unserer zweisprachig durchgeführten Führung. Sicher, wir hatten alle eine Ahnung davon, was uns dort erwartet. Aber man muß es wirklich mit eigenen Augen gesehen haben, um die unbegreiflichen Dimensionen dessen, was sich dort abgespielt hat, erfassen zu können, selbst wenn das Lager nur noch rudimentär erhalten ist. Trotzdem ist der durch die Wachtürme und die Zäune und Mauern entstehende Eindruck ein anderer, viel tieferer Eindruck, als er beispielsweise in Bergen-Belsen durch die dort einzig vorhandenen Massengräber entsteht, selbst wenn diese mit schier uvorstellbaren Zahlen der dort Begrabenen versehen sind. Was muß es für die Häftlinge für ein Gefühl gewesen sein, als sie das Lager durch das Tor mit der zynischen Inschrift "Arbeit macht frei" betreten mußten? Und was mögen die Häftlinge, die zur Arbeit im Krematorium abgestellt waren, gefühlt haben, wenn sie ihre verstorbenen oder getöteten Mithäftlinge in die Öfen schoben, selbst wenn Sachsenhausen kein Vernichtungslager wie beispielsweise Auschwitz war? Und was mag bloß in den Köpfen der SS-Aufseher vorgegangen sein, die in Lagern wie diesem ihren "Dienst" leisteten?

Schätzen wir uns glücklich, daß diese dunklen Zeiten vorüber sind und tun wir alles dafür, daß sie sich niemals wiederholen können...

Der Abend stand dann mit einem Besuch des Berliner Oktoberfests wieder in einem völligen Kontrast zum Nachmittagsprogramm. Dieser Kontrast erschien allerdings durchaus notwendig, um die düstere Stimmung wieder aufzuhellen. Das ist auch wirklich gut gelungen. :-)



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Donnerstag, 09.10.2008

Was ist ein Besuch Berlins für überzeugte smart-Fahrer ohne einen Besuch des größten smart Centers der Welt? Richtig, er wäre unvollständig. Also statteten wir am Donnerstag dem smart Center am Salzufer unseren Besuch ab. Wir wurden, na klar, erwartet. Für die Teilnehmer unseres L2B gab es im Center ein lelckeres Frühstück und eine interessante Führung durch die Räumlichkeiten, unserem Berliner Freund Bernd Rosenzweig, den wir bis an die Grenzen eines Nervenzusammenbruchs strapazierten, sei Dank. Der Centerleitung sei dafür gedankt, daß uns Gelegenheit geboten wurde, zu besonders günstigen Konditionen smartware zu erwerben. Wie es schien, wurde davon auch Gebrauch gemacht.

Außerdem gab es sehr interessante smarts wie den Brabus Ultimate 112 oder ein vom Berliner smart Center aufgebautes Sondermodell zu bestaunen.

Der Rest des Tages, der Abends mit einer netten kleinen Party auf dem Hotelparkpatz beendet wurde, stand ohne ein geplantes Programm zur freien Verfügung.



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Freitag, 10.10.2008

Der letzte Tag unseres alternativen L2B.

Nach dem Frühstück und dem Auschecken aus dem Hotel brachen wir gegen 10 Uhr in Berlin auf. Unser Ziel war das smart Center Hannover-Garbsen. Auch dort wurden wir mit Kaffee und Kuchen erwartet, als wir kurz nach 14 Uhr eintrafen. Es bestand noch einmal Gelegenheit, zu Sonderkonditionen einzukaufen und, wohl eines der Highlights, den Tower des Centers in Funktion zu erleben. Jedenfalls hatten unsere britischen Freunde daran besonders große Freude, als sie die Möglichkeit erhielten, ihre smarts in den Turm zu fahren und mit anzusehen, wie er in eine etwas höhere Etage "entführt" wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde der Center-Manager und Inhaber des smart Center Hannover-Garbsen, Dirk Hachmeister, zum Ehrenmitglied des smart-club Niedersachsen e.V. ernannt.

Die Bereitschschaft und Freundlichkeit, mit der wir alle im sC Hannover-Garbsen empfangen und aufgenommen wurden, ist keineswegs selbstverständlich und muß auch an dieser Stelle mit einem ganz herzlchen Dank an die Mannschaft erwähnt werden.

Unser L2B begann in Garbsen, und dort endete es auch. Für uns hieß es Abschied zu nehmen von unseren alten und neuen Freunden aus England, die wiederzusehen wohl leider wieder eine Weile dauern wird. Aber wir arbeiten dran...



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